Kurznachrichten
Heimsieg in Kolkwitz
Cottbuser Fechtnachwuchs holt Gold und Silber
Lieselotte Arloth gewinnt den Brandenburg-Cup in der U15 – Martha Bönke erreicht bei den Jüngsten den zweiten Platz. Der Saisonauftakt der Youngster-Cup-Serie unterstreicht die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des FSC Cottbus.
Kolkwitz. Der Cottbuser Fechtnachwuchs hat beim Brandenburg-Cup am 10. und 11. Oktober erneut sein Können unter Beweis gestellt. Nur zwei Wochen nach dem U17-Lausitz-Cup wurde Kolkwitz wieder zum Treffpunkt junger Fechter. Beim Turnier der Altersklassen U9 bis U15, das zugleich den Auftakt der Youngster-Cup-Serie 2026/27 bildete, sorgten die Nachwuchsathletinnen des Fechtsportclubs Cottbus (FSC Cottbus) für zwei besondere Erfolge: Lieselotte Arloth sicherte sich den Turniersieg im Damenflorett der U15, während Martha Bönke im U9-Mixed-Wettbewerb den zweiten Platz belegte.
Gold für Lieselotte Arloth, Silber für Martha Bönke
Für das sportliche Ausrufezeichen aus Cottbuser Sicht sorgte Lieselotte Arloth. Im Damenflorett der U15 setzte sie sich gegen ihre Konkurrentinnen durch und sicherte sich den ersten Platz. Der Turniersieg beim Wettbewerb in Kolkwitz ist ein Erfolg für die junge Fechterin und zugleich ein starkes Ergebnis für den FSC Cottbus bei einem Wettkampf vor heimischer Kulisse.
Auch in der jüngsten Altersklasse durfte der Cottbuser Verein jubeln. Martha Bönke erreichte im U9-Mixed-Wettbewerb das Finale und musste sich erst dort geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz und der Silbermedaille gelang ihr ein erfolgreicher Einstieg in die neue Youngster-Cup-Saison.
Die beiden Ergebnisse zeigen, dass der FSC Cottbus in unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Nachwuchsfechtens erfolgreich vertreten ist. Während sich die älteren Kinder bereits in leistungsorientierten Wettbewerben behaupten, sammeln die jüngsten Athleten ihre ersten Erfahrungen bei Turnieren außerhalb des eigenen Vereins.
Vom ersten Gefecht bis zum leistungsorientierten Sport
Genau diese Verbindung macht die Youngster-Cup-Serie für die Nachwuchsarbeit besonders wertvoll. Sie bietet jungen Florettfechtern regelmäßige Möglichkeiten, sich mit Sportlern anderer Vereine zu messen und Erfahrungen auf der Planche zu sammeln.
Für die jüngsten Teilnehmer steht dabei zunächst das Kennenlernen der Wettkampfsituation im Vordergrund. Sie lernen neue Gegner kennen, müssen sich auf unterschiedliche Fechtstile einstellen und erleben, wie sich die besondere Atmosphäre eines Turniers anfühlt. Mit zunehmender Erfahrung gewinnen auch taktische Entscheidungen, Konzentration und der Umgang mit Druck an Bedeutung.
Für den FSC Cottbus ist der Brandenburg-Cup deshalb mehr als ein einzelner Wettkampf. Der Verein begleitet Kinder auf ihrem Weg von den ersten Schritten im Fechtsport bis in die höheren Nachwuchsklassen. Die Ergebnisse von Lieselotte Arloth und Martha Bönke sind zwei sichtbare Beispiele dafür, wie sich diese Arbeit auch sportlich auszahlen kann.
Gleichzeitig bieten Veranstaltungen wie der Brandenburg-Cup Familien aus Cottbus und der Lausitz die Gelegenheit, eine Sportart kennenzulernen, die außerhalb der großen Fechtzentren oft weniger Aufmerksamkeit erhält. Dabei verbindet das Fechten körperliche Schnelligkeit und Koordination mit Reaktionsvermögen, Konzentration und taktischem Denken.
Kolkwitz etabliert sich als Treffpunkt des Fechtnachwuchses
Innerhalb von nur zwei Wochen fanden in Kolkwitz zwei größere Nachwuchsturniere statt. Ende September kamen beim U17-Lausitz-Cup bereits 219 Fechterinnen und Fechter zusammen. Mit dem Brandenburg-Cup folgte nun der Saisonauftakt der jüngeren Altersklassen.
Für den Fechtsport in Cottbus und der Lausitz ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung. Überregionale Wettkämpfe schaffen Aufmerksamkeit für die Sportart und bieten den regionalen Nachwuchsathleten die Möglichkeit, sich mit der Konkurrenz zu messen. Zugleich stärken sie die Voraussetzungen für eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit vor Ort.
Dass solche Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden können, ist auch dem Engagement der Trainer, Organisatoren und ehrenamtlichen Helfer zu verdanken. Sie schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen, damit junge Sportler regelmäßig Wettkampferfahrung sammeln und sich sportlich weiterentwickeln können.
Die beiden Cottbuser Podestplätze beim Brandenburg-Cup setzen dabei ein positives Zeichen. Gold in der U15 und Silber in der U9 zeigen, dass der FSC Cottbus sowohl in den jüngsten Jahrgängen als auch bei den bereits erfahreneren Nachwuchsfechtern konkurrenzfähig ist.
FSC Cottbus möchte weitere Kinder für das Fechten begeistern
Neben den sportlichen Ergebnissen bleibt die Gewinnung neuer Nachwuchsfechter eine wichtige Aufgabe des Vereins. Gerade Kinder können beim Fechten Fähigkeiten entwickeln, die weit über den Sport hinausreichen. Neben Ausdauer und Koordination sind vor allem Aufmerksamkeit, Disziplin, schnelle Entscheidungen und ein gutes Einschätzungsvermögen gefragt.
Wer den Fechtsport selbst kennenlernen möchte, kann sich beim FSC Cottbus über ein Probetraining informieren. Weitere Einblicke in das Training, die Turniere und die Nachwuchsarbeit des Vereins gibt es auf Instagram unter @fechtcenter.
Mit dem Turniersieg von Lieselotte Arloth und dem zweiten Platz von Martha Bönke ist dem Cottbuser Fechtnachwuchs beim Brandenburg-Cup ein erfolgreicher Start in die neue Youngster-Cup-Saison gelungen. Für den FSC Cottbus ist das Ergebnis nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein Ansporn, die Nachwuchsarbeit in der Region weiter voranzubringen.
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