Kurznachrichten

Cottbus berät über sorbische Kultur

Stadt, Land und Stiftung beraten über Bildungsangebote.

Cottbus (CB) | Spree-Neiße (SPN)
Freitag 28. August 2026
Niederlausitz
4 min

Vertreter des Landes Brandenburg haben sich in Cottbus/Chóśebuz über die sorbische und wendische Sprache und Kultur informiert. Bei Besuchen im Wendischen Museum und im Wendischen Haus berieten sie mit der Stadt über Bildungs- und Kulturangebote sowie die Zusammenarbeit mit der Stiftung für das sorbische Volk.

Eike Belle, Dezernentin für Soziales, Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Cottbus/Chóśebuz, begrüßte die Gäste im Wendischen Museum. An dem Gespräch nahmen unter anderem Dr. Friederike Haase, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Brandenburg, sowie Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, des Museums und der Stadtverwaltung teil.

Cottbus/Chóśebuz ist Sitz zahlreicher sorbischer und wendischer Institutionen. Die Stadt bekennt sich zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden und setzt sich nach eigenen Angaben für Zweisprachigkeit im öffentlichen Raum und in der Verwaltung ein.

Förderung von Sprache und Bildung

Das Wendische Museum wird etwa zur Hälfte von der Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Auch die Schule für niedersorbische Sprache und Kultur erhält einen wesentlichen Teil ihrer Finanzierung von der Stiftung. Diese wird durch den Bund, das Land Brandenburg und den Freistaat Sachsen finanziert.

Seit 2016 unterstützen Stadt und Stiftung zudem die Stelle einer Jugendarbeiterin der Domowina. Weitere Angebote der Stadt sind ein Stipendium für Lehramtsstudenten im Fach Sorbisch/Wendisch, zweisprachige Elemente im Stadtbild und das „Sorbische/wendische Fest – Serbski swěźeń“. Das Niedersorbische Gymnasium befindet sich in Trägerschaft der Stadt.

Sonderausstellung mit historischen Aufnahmen

Das Wendische Museum zeigt die Kulturgeschichte der Sorben und Wenden in der Niederlausitz. Die Dauerausstellung behandelt unter anderem Sprache, Literatur, Religion, Brauchtum, Trachten, Musik und Bühnenkunst. Auch Industrialisierung, gesellschaftliche Umbrüche sowie der Verlust von Heimat und Identität werden thematisiert. Das Museum dient außerdem als Veranstaltungsort und Sprachraum, etwa für die Gesprächsrunde „Serbske blido“.

Von Freitag, 11.09.2026, bis Sonntag, 21.02.2027 ist dort die Sonderausstellung „Denis Galloway – Gesichter einer Zeit“ zu sehen. Rund 200 historische Glasnegative des schottischen Ethnografen, Fotografen und Künstlers Denis Galloway geben Einblicke in das sorbische und wendische Leben im Spreewald und in der Niederlausitz zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Zum regelmäßigen Austausch gehört außerdem das jährliche Arbeitsgespräch von Oberbürgermeister Tobias Schick mit Vertretern sorbischer und wendischer Institutionen und Gremien im Wendischen Haus.

Gemeinsam für das sorbische/wendische Leben in Cottbus/Chóśebuz – Staatssekretärin zum Arbeitsgespräch empfangen Vertreterinnen und Vertreter des Landes Brandenburg haben sich bei einem Besuch in unserer Stadt über die Bedeutung der sorbischen/wen- dischen Sprache und Kultur in Cottbus/Chóśebuz informiert. Dazu be- suchten sie das Wendische Museum und das Wendische Haus. Im Mit- telpunkt standen die Zusammenarbeit von Stadt, Land und Stiftung für das sorbische Volk sowie die weitere Stärkung der sorbischen/wendi- schen Bildungs- und Kulturangebote. Begrüßt wurden die Gäste im Wendischen Museum/Serbski muzej von Eike Belle, Dezernentin für Soziales, Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Am Austausch nahmen unter anderem Dr. Friederike Haase, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Brandenburg, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, des Wendischen Museums und der Stadtverwaltung teil. Cottbus/Chóśebuz versteht sich als zentraler Ort des sorbischen/wendi- schen Lebens in der Niederlausitz. Als Sitz zahlreicher sorbischer/wendi- scher Institutionen verbindet die Stadt damit eine besondere Verant- wortung für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Sprache und Kul- tur. Die Stadt bekennt sich ausdrücklich zum angestammten Siedlungs- gebiet der Sorben/Wenden und legt großen Wert auf gelebte Zweispra- chigkeit im öffentlichen Raum und in der Verwaltung. Die Zusammenarbeit von Stadt, Land und Stiftung zeigt sich auch in der Finanzierung und Unterstützung verschiedener Angebote. Das Wendi- sche Museum wird etwa zur Hälfte durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Die Schule für niedersorbische Sprache und Kultur erhält ebenfalls einen wesentlichen Teil ihrer Finanzierung durch die Stiftung, die vom Bund, dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen 26. August 2026 Büro des Oberbürgermeisters Ansprechpartner/-in Mary-Ann Basto Neumarkt 5 03046 Cottbus T +49 355 6122007 F +49 355 612132007 mary-ann.basto@cottbus.de Gemeinsam für das sorbische/wendische Leben in Cottbus/Chóśebuz – Staatssekretärin zum Arbeitsgespräch empfangen 2 gefördert wird. Gemeinsam mit der Stiftung unterstützt die Stadt seit 2016 zudem die Stelle einer Jugendarbeiterin der Domowina. Darüber hinaus engagiert sich die Stadt unter anderem mit einem eigenen Stipendium für Lehr- amtsstudierende im Fach Sorbisch/Wendisch, bei der Gestaltung zweisprachiger Elemente im Stadtbild sowie bei Veranstaltungen wie dem „Sorbischen/wendischen Fest - Serbski swěźeń“. Auch die Bildungsangebote zur sorbischen/wendischen Sprache und Kultur in Kitas und Schulen sind ein wichtiges gemeinsames Anliegen; das das Niedersorbische Gymnasium befindet sich in Trägerschaft der Stadt. Das Wendische Museum/Serbski muzej präsentiert in seiner Dauerausstellung die Kulturgeschichte der Sorben/Wenden in der Niederlausitz und gibt Einblicke in Sprache und Literatur, Glaube und Religion, Brauchtum und Tracht, Musik und Bühnenkunst sowie in die Geschichte von Industriali- sierung, Umbruch und dem Verlust von Heimat und Identität. Das Museum ist zugleich Veranstal- tungsort und Sprachraum, unter anderem für die Gesprächsrunde „Serbske blido“. Auch die nächste Sonderausstellung wirft einen besonderen Blick auf die Geschichte der Sor- ben/Wenden in der Region. Vom 11.09.2026 bis zum 21.02.2027 zeigt das Museum die fotografi- sche Ausstellung „Denis Galloway – Gesichter einer Zeit“. Rund 200 historische Glasnegative des schottischen Ethnografen, Fotografen und Künstlers Denis Galloway geben besondere Einblicke in das sorbische/wendische Leben im Spreewald und in der Niederlausitz zu Beginn des 20. Jahrhun- derts. Der regelmäßige Austausch mit den sorbischen/wendischen Gremien und Institutionen hat für die Stadt einen hohen Stellenwert. Ein besonderer Ausdruck dieser Zusammenarbeit ist das alljährli- che Arbeitsgespräch von Oberbürgermeister Tobias Schick mit Vertreterinnen und Vertretern der sorbischen/wendischen Institutionen und Gremien im Wendischen Haus. Der Besuch im Wendischen Museum machte deutlich: Der Erhalt und die Weiterentwicklung der sorbischen/wendischen Sprache und Kultur sind eine gemeinsame Aufgabe. Cottbus/Chóśebuz setzt dabei weiterhin auf eine enge und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg, der Stiftung für das sorbische Volk und den sorbischen/wendischen Institutionen.
Gemeinsam für das sorbische/wendische Leben in Cottbus/Chóśebuz – Staatssekretärin zum Arbeitsgespräch empfangen Vertreterinnen und Vertreter des Landes Brandenburg haben sich bei einem Besuch in unserer Stadt über die Bedeutung der sorbischen/wen- dischen Sprache und Kultur in Cottbus/Chóśebuz informiert. Dazu be- suchten sie das Wendische Museum und das Wendische Haus. Im Mit- telpunkt standen die Zusammenarbeit von Stadt, Land und Stiftung für das sorbische Volk sowie die weitere Stärkung der sorbischen/wendi- schen Bildungs- und Kulturangebote. Begrüßt wurden die Gäste im Wendischen Museum/Serbski muzej von Eike Belle, Dezernentin für Soziales, Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Am Austausch nahmen unter anderem Dr. Friederike Haase, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Brandenburg, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, des Wendischen Museums und der Stadtverwaltung teil. Cottbus/Chóśebuz versteht sich als zentraler Ort des sorbischen/wendi- schen Lebens in der Niederlausitz. Als Sitz zahlreicher sorbischer/wendi- scher Institutionen verbindet die Stadt damit eine besondere Verant- wortung für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Sprache und Kul- tur. Die Stadt bekennt sich ausdrücklich zum angestammten Siedlungs- gebiet der Sorben/Wenden und legt großen Wert auf gelebte Zweispra- chigkeit im öffentlichen Raum und in der Verwaltung. Die Zusammenarbeit von Stadt, Land und Stiftung zeigt sich auch in der Finanzierung und Unterstützung verschiedener Angebote. Das Wendi- sche Museum wird etwa zur Hälfte durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Die Schule für niedersorbische Sprache und Kultur erhält ebenfalls einen wesentlichen Teil ihrer Finanzierung durch die Stiftung, die vom Bund, dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen 26. August 2026 Büro des Oberbürgermeisters Ansprechpartner/-in Mary-Ann Basto Neumarkt 5 03046 Cottbus T +49 355 6122007 F +49 355 612132007 mary-ann.basto@cottbus.de Gemeinsam für das sorbische/wendische Leben in Cottbus/Chóśebuz – Staatssekretärin zum Arbeitsgespräch empfangen 2 gefördert wird. Gemeinsam mit der Stiftung unterstützt die Stadt seit 2016 zudem die Stelle einer Jugendarbeiterin der Domowina. Darüber hinaus engagiert sich die Stadt unter anderem mit einem eigenen Stipendium für Lehr- amtsstudierende im Fach Sorbisch/Wendisch, bei der Gestaltung zweisprachiger Elemente im Stadtbild sowie bei Veranstaltungen wie dem „Sorbischen/wendischen Fest - Serbski swěźeń“. Auch die Bildungsangebote zur sorbischen/wendischen Sprache und Kultur in Kitas und Schulen sind ein wichtiges gemeinsames Anliegen; das das Niedersorbische Gymnasium befindet sich in Trägerschaft der Stadt. Das Wendische Museum/Serbski muzej präsentiert in seiner Dauerausstellung die Kulturgeschichte der Sorben/Wenden in der Niederlausitz und gibt Einblicke in Sprache und Literatur, Glaube und Religion, Brauchtum und Tracht, Musik und Bühnenkunst sowie in die Geschichte von Industriali- sierung, Umbruch und dem Verlust von Heimat und Identität. Das Museum ist zugleich Veranstal- tungsort und Sprachraum, unter anderem für die Gesprächsrunde „Serbske blido“. Auch die nächste Sonderausstellung wirft einen besonderen Blick auf die Geschichte der Sor- ben/Wenden in der Region. Vom 11.09.2026 bis zum 21.02.2027 zeigt das Museum die fotografi- sche Ausstellung „Denis Galloway – Gesichter einer Zeit“. Rund 200 historische Glasnegative des schottischen Ethnografen, Fotografen und Künstlers Denis Galloway geben besondere Einblicke in das sorbische/wendische Leben im Spreewald und in der Niederlausitz zu Beginn des 20. Jahrhun- derts. Der regelmäßige Austausch mit den sorbischen/wendischen Gremien und Institutionen hat für die Stadt einen hohen Stellenwert. Ein besonderer Ausdruck dieser Zusammenarbeit ist das alljährli- che Arbeitsgespräch von Oberbürgermeister Tobias Schick mit Vertreterinnen und Vertretern der sorbischen/wendischen Institutionen und Gremien im Wendischen Haus. Der Besuch im Wendischen Museum machte deutlich: Der Erhalt und die Weiterentwicklung der sorbischen/wendischen Sprache und Kultur sind eine gemeinsame Aufgabe. Cottbus/Chóśebuz setzt dabei weiterhin auf eine enge und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg, der Stiftung für das sorbische Volk und den sorbischen/wendischen Institutionen.
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